Mit der richtigen Pflege und Ernährung Beschwerden lindern!

 GESUNDES LEBEN  Neurodermitis 

Neurodermitis
Von Carlo Weichert, Heilpraktiker
Die Krankheiten des allergischen Formenkreises, wie: Neurodermitis, Asthma bronchiale und Rhinitis atopica, nehmen in allen Industrieländern ständig zu.Diesen sog. atopischen Erkrankungen stehen oft ratlose Therapeuten gegenüber, die sich in der Mehrzahl nicht anders zu helfen zu Wissen, als Antihistaminika, Antiphlogistika, Immunsuppressiva, Antibiotika usw. zu verordnen, mit der Konsequenz der kurzfristigen Verbesserung, aber der nachfolgenden Symptomverstärkung und der weiteren Erhöhung der Dosierung, mit allen Folgen für den Patienten. Neurodermitis: rein entzündliche Erkrankung der äußeren Haut? Auch heute noch wird von vielen Behandlern das Krankheitsbild der Neurodermitis als eine rein entzündliche Erkrankung der äußeren Haut angesehen, auf dem vermuteten Hintergrund einer genetisch determinierten Anlage und unbestimmter Allergie. Aus diesen irrtümlichen Grund versuchen viele Behandler immer noch - nach dem monokausalen Denkschema von: "Kopfschmerz ist gleich Kopfschmerztablette" - das Krankheitsbild der Neurodermitis mit einer breiten Palette unterschiedlichster zusammengesetzter Hautpflege und Hautschutzmittel in den Griff zubekommen. Mit wenig Erfolg, wie die Erfahrung zeigt. Allerdings ist der Hautschutz und die Hautpflege beim dem an Neurodermitis erkrankten Patienten zugegebenermaßen wichtig, aber er ist alles andere als eine Therapie der Ursache(n) dieser entzündlichen Erkrankung.
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Cortisontherapie: alles andere als harmlos Am Ende bleibt dann doch wieder nur der hilflose Griff zur Salbe mit dem Wirkstoff Cortison, welches abgesehen von seinen allgemeinen und spezifischen Nebenwirkungen, die ohnehin trockene Haut des Atopikers, zu allem Überfluss noch mehr austrocknet. Dadurch aber kann oft aufgequollene und schuppige Haut rissig werden, was nun ein Eindringen von Haut- und Fremdbakterien und Pilzen in die mikroskopisch kleinen Wunden zulässt. Somit kann die Entzündung und der quälende Juckreiz der Haut nun auf dem Weg der bakteriellen Entzündung weiter unterhalten werden, was nun wieder eine antibiotische Therapie nach sich zieht. Erwachsene und viele Mütter Neurodermitis kranker Kinder, mussten bei einer Cortisontherapie folgende Beobachtungen machen: Hat sich aufgrund der Cortisontherapie die Haut beruhigt und die Entzündung sowie der Juckreiz sind abgeklungen, so können die Patienten oft erleben, das einige Tage nach dem Absetzen der Cortisonsalben, die Entzündung wieder neu beginnt. Der Grund ist klar: Cortison therapiert ja nicht die Ursache(n) der Neurodermitis, sondern es blockiert bzw. unterdrückt die "Entzündungs-Arbeit" des Immunsystems in der äußeren Haut, solange man es anwendet, daher der Name Immunsuppressiva.